Das Haus der Krakauer Familie Szołayski wurde im 17. Jahrhundert errichtet und im 19. und 20. Jahrhundert ausgebaut. 1904 wurde es von Włodzimiera und Adam Szołayski dem Nationalmuseum Krakau vermacht und 1928 der öffentlichen Nutzung übergeben.
Am Anfang (seit 1934) hat hier die Abteilung Feliks “Manggha” Jasieński ihren Platz und nach dem Kriege befand sich in diesem Gebäude die Galerie der Kunst des Mittelalters.
Im Jahr 2003, nach lang dauernder Renovierung aus den Mitteln der Gesellschaftlichen Stiftung für die Erneuerung von Krakauer Denkmälern, wurde das Haus zum Sitz des, seit 1983 bestehenden Stanisław Wyspiański Museums erklärt, das sich bis zum Jahr 2002 in der Kanonicza Str. 9 in Krakau befand.
Die neuen Dauerausstellungen wurden Stanisław Wyspiański und Feliks “Manggha” Jasieński gewidmet. Für wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungszwecke sind auch die Sammlungen an Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen des Künstlers, biografisches Material und Dokumente zugänglich.
Der Saal im ersten Stockwerk ist hauptsächlich für Sonderausstellungen bestimmt, die mit der Zeit des Jungen Polens in Verbindung. Er wurde mit der dem Kabarett Zielony Balonik gewidmeten Ausstellung „Im Laufe der Jahre, im Laufe der Nacht – oder das National Museum dem Närrischen Kabarett“ feierlich eröffnet.
In dem Gebäude werden unter dem Titel „Rund um ein Wyspiański” regelmäßig Veranstaltungen mit hervorragenden Kennern des polnischen Modernismus durchgeführt.
Auch dieser Abteilung wurde ein eigener Führer, Stanisław Wyspiański Museum. Abteilung des National Museums Krakau (in polnischer und englischer Sprache), gewidmet, der den Besuch des Museums erleichtert. Das monumentale Werk Wyspiańskis wurde in dem Katalog der Ausstellung “Stanisław Wyspiański. Opus Magnum” umfassend vorgestellt.
Dank der Rampen und Lifte sind die Ausstellungsräume des Stanisław Wyspiański Museums auch für behinderte Personen zugänglich.
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